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Relegation 2005

SG nach 4-0 über Di / Na / Tro aufgestiegen

Relegation gegen Dillich 1 Relegation gegen Dillich 2
Mit einem klaren 4-0 Sieg über die SG Dillich / Nassen- / Trockenerfurth hat die SG den Aufstieg in die Bezirksliga geschafft und somit eine Supersaison gekrönt.

Im alles entscheidenden Spiel, das die SG gewinnen musste, begann man jedoch, wie gegen Fritzlar, recht nervös und so kam die SG Di / Na / Tro in der Anfangsphase zu 2 guten Flanken, die allerdings keinen Abnehmer fanden. Die SG konnte zunächst nur mit einem Molnar-Freistoß dagegen halten (10.).

In der 21. Minute sorgte dann Dirk Pallas mit einem abgefälschten Freistoß, nach einem Foul an Bahattin Aydin, für das 1-0 für die SG. Das wirkte sich sehr beruhigend auf das SG Spiel aus. In der 24. Minute hatte dann erneut Molnar eine gute Chance, schoss aber am Tor vorbei.

Besser machte es Armin Rohde in der 29. Minute. Nach einem mustergültigen Pallas Freistoß versenkte er die Kugel, in seiner unnachahmlichen Art, per Kopf, zum 2-0 im gegnerischen Gehäuse. Das man aber weiter auf der Hut sein musste, zeigte sich 3 Minuten später, als Di / Na / Tro nach einer Ecke zu einer guten Kopfballgelegenheit kam, die aber ihr Ziel verfehlte.

Diese Gelegenheit sollte sich aber als letzte für lange Zeit erweisen. Denn fortan dominierte die SG das Spielgeschehen. Aller guten Dinge sind 3 dachte sich Sandor Molnar in der 40. Minute. Nachdem er, erneut von Pallas, auf die Reise geschickt wurde, verwandelte er allein vorm Torwart stehend, eiskalt zum 3-0 für die SG.

Dies löste einen wahren Jubelsturm unter dem zahlreich vertretenen und sehr lautstarken SG-Anhang aus. Die Vorentscheidung war mit diesem Treffer bereits herbeigeführt. Dennoch appellierte Spielertrainer Rohde in der Halbzeit, dass man jetzt ja nicht nachlassen dürfe und mit dem 4-0 den Sack endgültig zubinden muss, denn gegen Fritzlar hat es die SG Di / Na / Tro immerhin auch geschafft in einer Halbzeit 5 Tore zu schießen.

Und sein Appell wurde nicht überhört. Im Gegensatz zu einigen Spielen in der Saison, wo man die Anfangsviertelstunde der 2. Halbzeit teilweise völlig verschlief, war man nun hellwach. Und so war es nur logisch, was in der 50. Minute passierte. Nachdem Aydin sich gut durchtankte legte er mustergültig auf Pallas ab. Und der Mann des Tages zeigte, dass bei ihm an diesem Tag alles lief. Mit seinem schwächeren rechten Fuß überwand er den Torwart zum 4-0.

Danach verflachte die Partie zusehends, da die SG nicht mehr als nötig tat und Di / Na / Tro nichts mehr zusetzen konnte. In der 63. Minute konnte sich dann aber doch mal Torhüter Giesen auszeichnen. Bei einem scharf geschossenen Schuss war er aber auf dem Posten. Die SG kam ihrerseits noch zu einigen guten Gelegenheiten. Aber weder Benni Giesen (64. vorbei), noch Gezim Berisha (65. nach Superpass von Benni Giesen - gehalten), noch Bahattin Aydin (71. nach Molnar-Vorlage) schafften es den Torwart nochmals zu überwinden.

Die dickste SG Chance, die Führung auszubauen, vergab erneut Aydin. Nachdem er selbst gefoult wurde, wollte er seine gute Leistung krönen, und trat selbst zu dem fälligen Elfmeter an. Der Torhüter konnte den Schuss allerdings halten (80.), was aber bei diesem Spielstand auch keinen mehr schockte.

Es folgte nun das Warten auf den Abpfiff. Der SG-Anhang war völlig aus dem Häuschen und feierte nun jeden Ballkontakt der SG, mit lautstarken Rufen, Hupen aus Gaströten und mit rasseln der, extra für dieses Spiel organisierten, Holzrasseln. Als der Schiri dann das Spiel abpfiff gab es endgültig kein Halten mehr. Der Platz wurde gestürmt und der Inhalt mehrerer Sektflaschen fand sich auf den Spielertrikots wieder.

Ein, auch in dieser Höhe, völlig verdienter SG-Sieg. Nach dem Ablegen der Anfangsnervosität war man die klar spielbestimmende Mannschaft. Lässt man das Wabern-Spiel außen vor, wo man lediglich mit einer Rumpffelf antrat, um sich für die Relegation zu schonen, war der Aufstieg die logische Konsequenz der Spiele im Jahr 2005. Bis auf das erwähnte Wabern Spiel gewann die SG jedes Spiel, darunter die Highlights in Melsungen (Gelb-Rot für T. Becker in der 43.), in Besse (2-1 mit zum Schluss 9 Mann!) und gegen Fritzlar (1-0 Sieg, nach Gelb-Rot für Pallas) als wir, jeweils dezimiert, noch die Partien zu unseren Gunsten entscheiden konnten, was auch für die Charakterstärke der SG-Truppe spricht.

Ein Riesendank geht an dieser Stelle noch einmal an die Anhänger der SG, die an diesem Tag alles gaben um die SG nach vorne zu peitschen. Es dürfte selten Kreisligaspiele mit solch einer Stimmung gegeben haben. Es folgte eine, für alle die dabei waren, unvergessliche Heimfahrt im Bus und eine lange Partynacht, die erst am frühen Donnerstagmorgen ihr Ende fand.

Aufstellung: Ralf-Urs Giesen – Gezim Berisha, Olli Schneider, Armin Rohde – Philip Kaiser, Timo Becker, Sandor Molnar, Torsten Engelbogen, Benni Giesen (78. Salvatore Iuzzolini) – Dirk Pallas (60. Maxi Kaiser), Bahattin Aydin (88. Suleyman Ildes)

SG muss gewinnen

Nach dem klaren Sieg der SG Di/Na/Tro gegen den TuS Fritzlar, ist der Aufstieg nur durch einen Sieg am Mittwoch machbar. Die SG wird in diesem Spiel nochmal alles geben müssen. Erfreulicherweise kehrt Benjamin Giesen in die Mannschaft zurück.

SG gewinnt 1. Relegationsspiel 1-0 gegen Fritzlar

Relegation gegen Fritzlar 1 Relegation gegen Fritzlar 2
In einer wahren Nervenschlacht hat die SG ihr erstes Relegationsspiel gegen den Bezirksligisten TUS Fritzlar mit 1-0, vor rund 400 Zuschauern, darunter zahlreiche SG-Anhänger, die sogar im Bus anreisten, gewonnen.

Dabei wirkte die SG zu Spielbeginn sehr nervös und so dauerte es nicht lange und der TUS kam zur ersten Kopfballchance, die aber nicht in ein Tor umgemünzt werden konnte (7.). Die SG kam durch Timo Becker zu ihrer ersten Schusschance, aber dieser traf den Ball nicht richtig. In Minute 15. stockte allen SG-Anhängern der Atem. Armin Rohde verfehlte den Ball im eigenen Sechzehner, aber Ralf-Urs Giesen rettete glänzend gegen den Fritzlarer Stürmer. Im Gegenzug hatte Torsten Engelbogen eine gute Schussgelegenheit, aber sein Schuss fand nicht den Weg ins Ziel weil der Torwart hielt.

In der 18. Minute hatte dann auch Gezim Berisha seinen Blackout, als er den Ball vorm eigenen Strafraum vertändelte. Die gute Flanke wurde aber, glücklicherweise, von dem völlig allein am Fünfmeterraum stehenden Angreifer vergeben. Danach schien die SG allerdings endgültig aufgewacht und nahm das Zepter in die Hand.

Nach Zuspiel von Bahattin Aydin vergab Torjäger Pallas seine 1. Torchance (20.), in der 23. hatte dann Molnar seine erste Chance, vergab aber ebenfalls. Der gleiche Spieler trat in der 33. Minute zu einem Freistoß aus halblinker Position an. Der glänzend getretene Schuss wurde aber vom TUS-Torwart in hervorragender Manier gehalten. In der 43. kam dann Pallas zu seiner nächsten Chance, schoss aber dem Torwart voll ins Gesicht.

Kurz darauf jubelte der SG-Anhang erstmals, aber dem Pallas-Tor, nach Molnar-Ecke und Aydin Kopfball wurde, wegen vermeintlicher Abseitsposition, die Anerkennung verweigert. Daraufhin erhielt Pallas eine gelbe Karte, die noch schwere Folgen nach sich ziehen sollte. Alles in allem war die SG ab der 20. Minute die überlegene Mannschaft, so dass man positiv gestimmt in die 2. Halbzeit ging.

Dort sah sich die SG dann aber einem, erwarteten, wahren Sturmlauf des TUS gegenübergestellt, der nun unbedingt das 1-0 erzielen wollte. Die größten Chancen in dieser Phase vereitelten erneut Torhüter Giesen in der 46. und 61. und Marcus Maciossek, als er, für den bereits geschlagenen Torhüter Giesen, den Ball noch von der Linie kratzte. Dieser Sturmlauf wurde aber erwartet und man baute darauf, dass Fritzlar ab der Mitte der 2. Hälfte konditionell abbaut.

Und genauso kam es dann auch. Ab der 65. Minute hatte die SG das Spiel wieder im Griff. Und wer weiß, was passiert wäre, wenn Bahattin Aydin den heranstürmenden Dirk Pallas am Sechzehner gesehen hätte, anstatt sich gegen 3 Gegenspieler aufzureiben.

In der 73. Minute erlitten jegliche SG-Hoffnungen einen herben Dämpfer. Nachdem er selbst gefoult wurde, der Pfiff aber ausblieb, erhielt Stürmer Dirk Pallas, zur Überraschung aller Zuschauer und zum Entsetzen der SG-Anhänger, die Ampelkarte. Das die SG aber mit 10 Mann nicht abzuschreiben ist, wurde bereits bei den Siegen in Melsungen und in Besse deutlich, wo man trotz Unterzahl noch die Siegtore erzielen konnte.

Diesmal ließ man es sehr vorsichtig angehen, da man in der Abwehr nichts mehr riskieren wollte. In der Folgezeit spielte sich das Geschehen weitestgehend im Mittelfeld ab. In der Abwehr brannte zwar nichts mehr an, aber auch in der Vorwärtsbewegung ging, bis auf ein paar Einzelaktionen, für die SG nicht mehr viel.

In der 87. Minute kam es dann erneut zu einer sehr umstrittenen Szene. Nach einem Freistoß, stieg Armin Rohde am Fünfmeterraum zum Kopfball hoch und der Torwart verfehlte den Ball und traf auf unseren Spielertrainer. Dieser rappelte sich aber sofort wieder auf und erzielte im Nachsetzen das vermeintliche 1-0. Der Schiedsrichter machte mit seiner Geste in Richtung Mittellinie unmissverständlich klar, dass dies die SG-Führung war, was zu einem Jubelsturm unter dem SG-Anhang führte. Der Linienrichter zeigte dem Schiedsrichter allerdings an, dass er ein Foulspiel von Rohde gesehen hatte. Daraufhin entschied der Schiri sich um und gab Freistoß für Fritzlar und der Torjubel blieb dem SG-Anhang buchstäblich im Halse stecken.

Als sich bereits alles auf ein 0-0 und eine anschließende Auslosung des Schiris einstellte, wer denn nun wann die nächsten Spiele auszutragen hat, fasste sich Bahattin Aydin, in der 3. Minute der Nachspielzeit, ein Herz und drang mit dem Mute der Verzweifelung in den Strafraum der Fritzlarer ein. Dabei wurde er von seinem Gegenspieler bedrängt und ging zu Boden. In den nachfolgenden 30 Sekunden war keinem klar, wie sich denn der Schiedsrichter nun entschieden hatte. Die einen meinten einen klaren Elfmeter gesehen zu haben, während die anderen meinten, dass nun auch Bahhattin Aydin die Gelb-Rote Karte sehen würde.

Als der Schiedsrichter dann aber zum Elfmeterpunkt schritt, blieb kein Zweifel mehr: Er hatte auf Elfmeter für die SG entschieden. Nun stellte sich aber die Frage: Wer schießt? Nachdem Molnar seinen Elfer in Wabern kläglich vergeben hatte und Pallas sich nicht mehr im Spiel befand, gingen viele davon aus, dass Spielertrainer Rohde antreten würde. Dieser holte aber lediglich die Kugel übergab sie Molnar mit den Worten: “Du schießt!“

Und Molnar behielt die Nerven! Er verlud den Torwart und schoss links unten ein, was einen wahren Jubelsturm des SG-Anhangs auslöste. Nun mussten lediglich noch weitere 30 Sekunden überstanden werden, was man in souveräner Manier tat. Nach dem Schlusspfiff kannte der Jubel keine Grenzen und einige SG-Anhänger jubelten mit ihrer Mannschaft auf dem Spielfeld.

Der Aufstieg ist mit diesem Sieg zwar noch lange nicht unter Dach und Fach, aber die SG hat den Aufstieg nun in eigener Hand, auch wenn man sich schnell einig war, dass dieser Sieg im Endeffekt doch, zumindest im Zustandekommen, etwas glücklich war. Dies interessiert aber in der Endabrechnung auch niemanden mehr...!

Einen Fuß hat die SG bereits in der Bezirksliga. Mit einem Sieg im letzten Relegationsspiel in Werkel gegen die SG Dillich / Nassen- / Trockenerfurth kann man nun den letzten Schritt machen. Zuvor folgt am Samstag um 15.30 aber das Spiel SG Di / Na / Tro – TUS Fritzlar.

Aufstellung: Ralf-Urs Giesen – Gezim Berisha, Armin Rohde, Olli Schneider – Timo Becker, Torsten Engelbogen, Sandor Molnar, Philip Kaiser, Marcus Maciossek (63. Maxi Kaiser) – Dirk Pallas, Bahattin Aydin
 
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